Im Rahmen des dreitägigen Festival of Future Nows (31.10. bis 02.11.2025) war die Neue Nationalgalerie Berlin teilweise mit militärisch genutzten Netzen aus der Ukraine verhüllt. 120 Tarnnetze hingen an der Fassade des Mies van der Rohe-Baus. Es handelte sich um das Projekt „Lachen ist verdächtig“ des Berliner Künstlers Fabian Knecht. Hierfür brachte er auf sechzig Quadratmetern handgeknüpfte Netze, die zur Tarnung von Gebäuden von Menschen aus der Ukraine aus alten Kleidern angefertigt wurden, an der Fassade an.
Das Festival fand 2014 erstmals anlässlich des Abschlusses des von Olafur Eliasson geleiteten Modellstudiengangs Institut für Raumexperimente an der Universität der Künste (UdK) statt. Der Direktor der Nationalgalerie Klaus Biesenbach und der dänisch-isländische Kunst-Superstar Olafur Eliasson hatten überlegt, wie sie das Jubiläum ihrer 30-jährigen Kooperation feiern könnten. Sie wollten dazu alle Künstler einladen, mit denen sie zusammengearbeitet hatten.
Können wir nicht die ganze Stadt einladen?, hatte Eliasson gefragt. So wurde das Future-Festival 2025 geplant, das allen Menschen einen leichten Zugang zu Aspekten urbaner Zukunft ermöglichen soll. Der Massenandrang, der auf dem Foto zu sehen ist, zeigt, das das Publikum diese Einladung dankend angenommen hatte.
Weiterführende Informationen:
Original Website Neue Nationalgalerie Berlin zum Festival of Future Nows ( DE | EN )
Original Website von Olafur Eliasson
