Privater Kunstblog zum Thema:

Künstlerisches Handeln in Zeiten globaler Umbrüche


Die Welt von heute scheint aus den Fugen geraten. Sie ist durch große Unsicherheit, Unübersichtlichkeit und Fragilität, Krieg und Flucht, Terror und Gewalt geprägt. Damit ist die Entwicklung unserer zukünftigen Lebenswelten wieder zu einem bedeutsamen Schwerpunkt in der Kunst geworden. Auch die Erkenntnisse und Prognosen der Techniksoziologie und der Zukunftsphilosophie werden zunehmend als Gegenstand der Kunst entdeckt. Die bildende Kunst, das Theater, die Literatur und der Film reagieren darauf auf unterschiedliche Art und Weise. Mich beschäftigt die Frage, wie kann sich der Künstler, der ja Teil dieser Entwicklungen ist, den sich daraus ergebenden existentiellen Herausforderungen sinnvoll nähern? In diesem Zusammenhang möchte ich meine Bilder aus der Zeit um 5 nach 12 in lockerer Folge vorstellen. Texte zu den globalen Auswirkungen des westlichen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems ergänzen diese bildlichen Darstellungen. Über Reaktionen von Künstlern, die einen ähnlichen Ansatz verfolgen, würde ich mich freuen.


Mittwoch, 10. April 2024

Ten years after! 10 Jahre MetropolisBlues. 2014-2024 Folge3 / RetroPost aus dem Jahr 2016:

 

Folge 3 | Das Jahr 2016

Vor 10 Jahren, am 05. Januar 2014, startete ich meinen privaten Kunstblog MetropolisBlues. Inzwischen sind immerhin 56 Posts erschienen, die über die gesamte Zeit 196.204 mal (Stand: 07.04.2024) aufgerufen wurden. Deshalb werde ich über das Jahr verteilt in verschiedenen RetroPosts auf das Jubiläum von MetropolisBlues hinweisen. Ich habe für euch den Post

It’s Only Rock ’n’ Roll | Anton Corbijn in Berlin

ausgesucht. Ich habe ihn vor 8 Jahren am 13.Februar 2016 veröffentlicht und er enthält folgende Themen:

»Es fällt mir schwer, lächelnde Bilder zu machen.« 

»Die Wirklichkeit ist nun mal nicht perfekt....Ich lasse etwas Zufälliges, Unperfektes zu, damit alles in der Schwebe bleibt. Denn es zeigt, wie zerbrechlich wir sind.« 

»Die Kamera hat mir den Weg ins Leben eröffnet « 

»Keiner konnte damals ahnen, dass diese Bilder zu Ikonen werden«. 

Sämtliche Zitate: Anton Corbijn

Blick in den Eingangsbereich der Ausstellung

Anton Corbijn ist der Fotograf, dem die Stars des Rock und Pop vertrauen. Ob Mick Jagger, Frank Sinatra, Johnny Cash, U2, Nirvana, Nick Cave, Tom Waits, Metallica, Johnny Rotten, Depeche Mode oder Herbert Grönemeyer - er hatte sie alle vor seiner Kamera. Dabei bürstet er das Image der Rockstars, die er am liebsten ablichtet, kräftig gegen den Strich. Seine meist körnigen Schwarzweißbilder von Rockmusikern zeigen Kratzer an der Oberfläche, die Bildausschnitte wirken zufällig, die Komposition und Farbgebung unperfekt. Bewusst und mit voller Absicht verweigert sich der Fotograf formal und inhaltlich der Versuchung nur den üblichen Glamourfaktor abzubilden. Corbijn kann mit den Stars machen, was er will. Die Fotos sind die Stars. 

So beginnt dieser Post. Für alle die nachlesen wollen – Hier der Direktlink zum Post.  

Samstag, 13. Februar 2016

It’s Only Rock ’n’ Roll | Anton Corbijn in Berlin



Zentrales Foto im Eingangsbereich der Ausstellung

Wer Lust hat, kann außerdem noch einmal in die Posts von 2016 hineinschauen. Hier die Direktlinks mit dem Header von 2016:  




Freitag, 12. August 2016

Grenzgänge | Review auf eine Ausstellung | Teil 2


Samstag, 25. Juni 2016

Grenzgänge | Review auf eine Ausstellung | Teil 1


Sonntag, 24. April 2016

Jack the Dripper | Jackson Pollock in Berlin